Phantastische Sagen, Gespenstergeschichten und erotische Erzählungen aus China

Im chinesischen Teehaus

Im Frühjahr 2008 haben wir in Tübingen einen deutsch- chinesischen Freundschafts-
kreis gegründet.
Am 29.11. organisierten wir unsere erste größere Veranstaltung Ich führte mein Programm mit chinesischen Erzählungen auf. Unsere Veranstaltung stieß auf großes Interesse. An die 70 Zuschauer kamen und konnten teilhaben an einer unbekannten Lebenswelt, in der Geister in verschiedenen Gestalten erscheinen, sich in Luft auflösen und wieder in die Unterwelt zurückkehren. Musikalisch umrahmt wurden die Erzählungen von Cao Ci, einer chinesischen Musikerin, die in Tübingen lebt. Sie spielte auf der Erhu, einem chinesischen Streichinstrument mit einer Saite und sang chinesische Lieder zur Gitarre.

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Das neueste instrument der
Waldkircher Orgelstiftung

Die Oswalt-Orgel

Ich bin gerade dabei, die größte jemals gebaute Handdrehorgel zu entwickeln. Diese Orgel verfügt erstmals über alle 58 Töne, die auch eine Kirchenorgel besitzt. Den Zuhörer erreicht das komplette Akustikvolumen über Pfeifen aus besonderem Material, deren neuartiges Klangspektrum unter unter anderem asiatische und europäische Klänge mischt. Für dieses große Projekt habe ich in Waldkirch starke Partner gefunden. Die gemeinnützige "Waldkircher Orgelstiftung" wird die Oswalt Orgel anschaffen und mir zur Verfügung stellen. Gebaut wird sie von der international bekannten Meisterwerkstatt Jäger & Brommer. Mit dem Bau soll im Januar 2009 begonnen werden.
Mehr unter www.oswaltorgel.com

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Neue CD

„Drehorgel goes Jazz“

Irgendwann entstand ein Bild für mich: die Drehorgel auf einer Bühne und um sie herum eine Jazzband, die Musik flirrt und swingt und das Papierband im Gehäuse der Drehorgel wirkt wie eine Startbahn, auf der die Klänge abheben...
Nun ist sie da,die CD "Drehorgel goes Jazz". Dank der finanziellen Hilfe der Waldkircher Orgelstiftung habe ich hervorragende Jazzmusiker aus dem Stuttgarter Raum gewinnen können.Es spielen Martin Johnson am Piano, Kurt Holzkämper am Bass, am Schlagzeug Christoph Sabadino und an der Gitarre Peter Merz. Dazu musiziere ich auf einer 31er Drehorgel aus der Waldkircher Meisterwerksatt Jäger & Brommer. Die Auswahl der Stücke beginnt beim Ragtime und endet beim Jazzrock, ohne festes Konzept, ein freies Fantasieren durch die verschiedenen Jazzstile. Viel Vergnügen mit der Musik.

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Mit dem Goetheinstitut in China

Deutschlandpromende in Nanjing

Unter dem Motto „Deutschland in China – Gemeinsam in Bewegung“ fand vom 19. bis 28. Oktober 2007 in Nanjing ein Musikfestival statt, welches vom Goetheinstitut im Auftrag des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland organisiert wurde. Zusammen mit Wolfgang Brommer war ich bei dieser Veranstaltung zehn Tage lang mit zwei malerischen Drehorgeln aus der Meisterwerkstatt Jäger & Brommer zu hören und zu sehen. In Kombination mit dem Festival gab es eine Ausstellung mit Pavillons namhafter Deutscher Firmen wie Allianz, BASF und Siemens. Angeschlossen war auch ein Biergarten, in dem deutsche Spezialitäten serviert wurden vom einfachen Würstchen bis zur Schwarzwälder Kirschtorte.

Wir eröffneten mit unseren Drehorgeln allabendlich das Programm auf der Hauptbühne. Nicht nur der Klang der Drehorgel machte den Reiz unserer Vorführung aus, sondern auch die Form der Darstellung, so erklang das Lied “Über den Wolken“ in einer Fassung für Drehorgel, Gesang und Querflöte. Den Radetzki-Marsch durfte das Publikum, von mir musikalisch angeleitet, mit klatschen. Auch baten wir Mitspieler auf die Bühne um uns mit Perkussionsinstrumenten und kleinen Pfeifchen zu begleiten. Auf einer großen Leinwand konnte das Publikum das Geschehen auf der Bühne mit verfolgen, denn auf dem großen Platz vor der Bühne versammelten sich allabendlich mehrere Tausend begeisterte Zuhörer.

Desweiteren spielten wir zwei Auftritte im Pavillon des Goetheinstitutes. Dabei konnten wir in die Geheimnisse unseres Instruments einführen. Wir präsentierten dem Publikum die gelochten Papierbänder, bevor die Musikrollen, in der Drehorgel eingespannt, die Musik abspielten. Auf dem Festival waren alle Musikrichtungen von Klassik über Jazz bis Rock vertreten. Am ersten Abend, der der Klassik vorbehalten war, spielte ich zusammen mit dem Orchester der Unversität Nanjing eine eigene Bearbeitung eines Hornquintetts von F.A. Hoffmeister für Drehorgel und Orchester. Am letzten Abend trat die Berliner Rock-Gruppe „Mia“ auf. Diese verwendet in ihrem Lied „Zirkus“ eine Drehorgel. Das Notenband dazu hatte ich hergestellt. Die Drehorgel als Teil unserer Deutschen Kultur war also auf dem Festival vielseitig vertreten und wir hoffen natürlich bei weiteren Aktionen der Deutschlandpromenade dabei sein zu dürfen.

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Musik aus Löchern

Knapp 20 000 für
„Pack die Badehose ein“

Die Papierrolle – ca. 10 cm breit – gerät beim drehen der Kurbel an der Drehorgel in eine lautlose Bewegung, sie wickelt sich geräuschlos ab, und nun rauschen die Tonmassen in ihrer reichen Fülle und Mannigfaltigkeit und in einer wunderbar exakten technischen Ausführung an unserem Ohre vorüber. Was uns in Erstaunen versetzt ist die Tatsache, dass eine einfache Papierrolle in lautloser Abrollung die schwierigsten Werke mit den schnellsten Trillern und Vorschlägen zum Erklingen bringt. Die Musik steckt in den Löchern. Auf einer Orgel lässt sich alles spielen, wenn nur die Zahl der Löcher passt.
Erfunden hat diesen Trick mit den durchlöcherten Papierstreifen Ende des 19ten Jahrhunderts der Italiener Gavioli. Etwa 800 000 Löcher müssen auf ein 100m-Band gestanzt werden. Knapp 20 000 für „Pack die Badehose ein“.

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Aktuelle Termine




Die Oswalt-Orgel
Dieses Frühjahr bin ich sehr stark mit der Entwicklung der Oswalt-Orgel befasst. Die Oswalt-Orgel soll die größte jemals gebaute Handdrehorgel werden. Mehr über die Oswalt-Orgel können Sie erfahren unter www.oswalt-orgel.com

Im chinesischen Teehaus
Für mein neues Programm fahre ich  vom 7. Mai bis 5. Juni nach China. In Chengdu (Provinz Sichuan) werde ich Material sammeln für meine Aufführungen. Ich werde Photographien aufnehmen von Teehäusern und mit Künstlern zusammentreffen, die die Erzähltraditionen in den chinesischen Teehäusern fortführen.

Konzert für Drehorgel, Kirchenorgel und Zither
03. Juli 2009
19.30 Uhr
Katholische Kirche Laubach (Hessen)
mit Adrian Oswalt (Drehorgel) und Daniel Herrmann (Kirchenorgel und Zitter).


Konzertreise nach Iasi, Rumänien
11. bis13. September 2009
Auftritte mit der "Badisch Mechanical Band" beim 7. Internationalen Festival für Mechanische Musik.